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Alumnity präsent / *Fairtrade Vortrag

 

Gastredner: Detlev Grimmelt, Vorstand Marketing und Finanzen, Transfair e.V./Fairtrade Deutschland / am 30.05.2017

Von Schokolade bis Eiscreme, von Honig bis zu Säften - die Liste an Fairtrade-Produkten ist endlos. Doch was macht denn ein Produkt zu einem Fairtrade-Produkt? Und wieso sollten wir als Konsumenten diese kaufen?

Gegen Ende des Vortrags waren diese Fragen beantwortet und zudem war es wohl allen rund 90 Erschienenen klar: wir können mit unserem Kauf wirklich etwas verändern, denn die Marke “Fairtrade“ hat es sich zum Ziel gemacht, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Familien in Entwicklungsländern zu verbessern. Die Unterstützung der Kleinbauern basiert auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit:

·         Soziales

·         Umwelt

·         Ökonomie.

 Der grundlegende Gedanke ist, dass sich Kleinbauern zu Kooperativen zusammenschließen und sich demokratisch organisieren. Sie sind somit den Mechanismen des freien Marktes nicht mehr völlig ausgeliefert.

Die Bauern wissen nun was ihr Kaffee Wert ist, sie können verhandeln, Kredite aufnehmen, sich austauschen und Arbeitsgeräte gemeinsam anschaffen. Zudem gibt es einen kostendeckenden Mindestpreis und die Bauern erhalten Prämien, über deren Verwendung sie frei entscheiden können. Es können Schulen damit gebaut werden, Trinkwasserbrunnen oder Ähnliches.

Dieses System verbietet auch Kinder- und Zwangsarbeit. Fairtrade fördert aktiv die Erhaltung der Natur, der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen ist verboten und Wasser wird sparsam eingesetzt.

Die Dachorganisation "Fairtrade international" legt mit allen Beteiligten diese Standards fest, wobei die Produzenten zu 50 Prozent an allen Entscheidungen beteiligt sind. "Flo Cert" überprüft dann die Einhaltung dieser Standards.

Rund 300000 Fairtrade-Produkte sind  in 125 Ländern weltweit bereits erhältlich. In Deutschland wurden sie auch durch den Verkauf in Supermarktketten wie Aldi, Edeka, Lidl, Penny und Rewe populär.

 Ebenso interessant ist, dass es bereits sogenannte “Fairtrade-Universitys“ gibt. Für diesen Titel muss eine Hochschule nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Bereichen der Hochschule widerspiegeln.

Ob sich bald die Hochschule Mainz als Fairtrade-University bezeichnen wird ist fraglich. Ein Aspekt, der dagegen sprechen könnte, ist das oftmals doch sehr geringe Budget eines Hochschulstudenten. 

Bei diesem sehr lehrreichen und interessanten Vortrag war auch Alumnity mit Banner und Flyern vor Ort. "Mittlerweile hat sich "Aluminty" auch zu einer festen "Marke" etabliert", so ein anwesendes Alumnity-Mitglied.

Das während des Vortrags eingespielte Video, welches nicht nur hervorragend animiert ist, sondern das Gesagte auch sehr anschaulich bildlich präsentiert, ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.youtube.com/watch?v=cz0qq2dtquk

 

 

© Alumnity Wirtschaft Hochschule Mainz e.V., Lucy-Hillebrand-Str. 2, 55128 Mainz